IHK Köln und Rohrleitungsbauverband verabschieden 56 neue Netzmeister

Die Zeichen der Zeit erkannt - „Sie haben die Zeichen der Zeit erkannt.“ Mit diesem Worten wandte sich der stellvertretende Geschäftsführer und Leiter Ausbildung der Industrie- und Handelskammer zu Köln (IHK Köln) Dipl.-Kfm. Alexander Uhr an die Absolventen des Fortbildungslehrgangs „Geprüfter Netzmeister“.

2018 Netzmeister Verab Klassenfoto45 Fachleute haben an dem vom Berufsförderungs­werk des Rohrleitungsbauverbandes (brbv) organisierten 12. Kölner Netzmeister-Lehrgang in den Handlungsfeldern Gas und Wasser erfolgreich teilgenommen. Aus den Händen des stellvertre­tenden IHK-Geschäftsführers und des Haupt­geschäftsführers des Rohrleitungsbauverbandes e. V. (rbv) Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dieter Hesselmann erhielten die Absolventen am 24. Mai 2018 im Rahmen einer Feierstunde im „Mercure Hotel Köln West“ ihre Urkunden. Besonders erfreulich: Die Erfolgsquote lag auch in diesem Jahr besonders hoch. Neben den Gas/Wasser-Absolventen legten weitere 11 Teilnehmer die Prüfung zum Netzmeister Handlungsfeld Fernwärme ab. Somit konnten alleine in diesem Jahr am Standort Köln 56 neue Meister für die Branche ausgebildet werden.

Gut aufgestellt

Mit dem erfolgreichen Anschluss der Meisterprüfung haben sich die Absolventen laut Uhr sicher für die Zukunft aufgestellt. Angesichts des Fachkräftemangels seien qualifizierte Kräfte in den Leitungsbauunternehmen gefragter denn je. Gleichzeitig wies der stellvertretende IHK-Geschäftsführer auf die Opfer hin, die die aus dem gesamten Bundesgebiet stammenden Kandidaten erbracht haben: „Sie haben viel private Zeit investiert, waren zum Teil lange von Ihren Familien getrennt und haben richtig gepaukt.“

2018 Netzmeister Verab KlassensprecherDas Lob griff der Klassensprecher des Lehrgangs, Pascal Hagmans in seinem Grußwort auf: „Es waren sieben harte Monate. Wir können uns auch alle selbst dazu gratulieren, erfolgreich durchgehalten zu haben.“

 

Professionelle Prüfer und Dozenten

Der Dank Hesselmanns galt dem Ausbildungszentrum Kerpen als Veranstaltungsort, dem Lehrgangsleiter Kurt Rhode vom brbv und der IHK Köln als prüfende Stelle. Der rbv-Hauptgeschäftsführer hob insbesondere das Engagement der Prüfer und rund 30 Dozenten hervor, die bereits viele Jahre ihr Wissen in den Dienst der Weiterbildung des Meister­nachwuchses stellen: „Sie alle sind ausgewiesene Spezialisten in ihrem Gebiet und tragen wesentlich zur hohen Anerkennung der Fortbildungslehrgangs in der Branche bei.“ Vom hohen Stellenwert des brbv-Fortbildungsangebots zeuge auch, dass der nächste Lehrgang 2018/2019 bereits seit Dezember letzten Jahres ausgebucht ist. Hesselmanns Dank galt zudem der Open Grid Europe GmbH, vertreten durch Dipl.-Ing Roald Essel, die erneut eine ganztägige Fachexkursion zu den firmeneigenen Betriebsstätten für die Kandidaten organisiert hatte.

2018 Netzmeister Verab BestenRoald Essel (l.) und Dieter Hesselmann (r.) zeichneten die Lehrgangsbesten im Bereich Gas/Wasser aus (v.l.n.r.): Marcel Schmitt, Florian Dreßler, Andreas Wiechers, Markus Keller, und Stefan Köhler.

Der nunmehr 41. Lehrgang seit Beginn der rbv-Meisterfortbildung ist der zweite, bei dem die Digitalisierung Einzug in das Klassenzimmer gehalten hat. So können die Teilnehmer seit letztem Jahr auf vom brbv zur Verfügung gestellte Tablets zurückgreifen. Der Einsatz moderner Lehr- und Lernmethoden hat sich nach Aussage des Lehrgangsleiters Rhode in jeder Hinsicht ausgezahlt. Die Beteiligten seien flexibler, schneller und nicht zuletzt auch motivierter.

„Begehrte Ware“ auf dem Fachkräftemarkt

2018 Netzmeister Verab BurgerDer Einsatz modernster Technik ist auch nach Überzeugung des Festredners Dipl.-Ing. Andreas Burger aus der Baubranche nicht mehr wegzudenken. „Aber der Erfolgs- und Qualitätsgarant ist immer noch der Mensch“, so Burger in seinem Vortrag mit dem Titel „Netzmeister. Nie war er so wertvoll wie heute!“ Der Vizepräsident des rbv weiß, wovon er spricht; immerhin führt er in der vierten Generation erfolgreich ein Bauunternehmen mit mehreren hundert Beschäftigten. Mit der Teilnahme an dem Kölner Netzmeister-Lehrgang hätten die Absolventen eine richtige und zukunftsweisende Entscheidung getroffen. „Qualifizierte Fachkräfte sind heute und auch in den nächsten Jahren von besonderem Wert für unsere Branche – ‚begehrte Ware’ auf dem Fachkräftemarkt sozusagen“, so Burger mit einem Augenzwinkern. An die frischgebackenen Netzmeister richtete er den Appell, ihren Unternehmen treu zu bleiben, „die Ihnen die Weiterbildung ermöglicht und damit ihre Wertschätzung zum Ausdruck gebracht haben“. Gleichzeitig rief Burger die Anwesenden auf, Werbung für den Beruf des Leitungsbauers zu machen und jungen Nachwuchskräften ein Vorbild zu sein.
Fotos: Rohrleitungsbauverband e. V.

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